Das neue Hottchen-Hochbeet

Das neue Hottchen-Hochbeet

Unsere selbst gezimmerten Hochbeete haben endgültig den Geist aufgegeben. An allen Ecken und Kanten bröselten sie auseinander und selbst die aufgetackerten Flicken hatten schon wieder aufgetackerte Flicken. Schließlich war der Substanzverlust so groß, dass das Auseinanderdriften nicht mehr aufzuhalten war und was an Erde oben aufgeschüttet wurde, durch die vielen undichten Stellen gleich wieder ins Freie grabbelte. Es musste Ersatz her und zwar einer, der unserem nicht vorhandenen Zimmermann-Chromosom Rechnung trägt. Also nichts mit Schrauben, Bohren und am Ende dann schiefen und unstabilen weil selbst zusammengeschusterten Ecken. Nach endlosen Runden überlegen, entscheiden, wieder verwerfen, neu überlegen usw. usf., durchbrach dann meine Mutter die Dauerschleife mit einer für uns ganz neuen Idee: Ein Hochbeet im Lego-Tetris-Stapel-System. Mit Einsatz der ganzen Familie wurden also zig „Aufbewahrungsboxen“ (die wir leider nur in Grau bekommen konnten) gestapelt und gefüllt und am Ende fand sogar unser Frühbeet noch ein Plätzchen im System. Da im Dorfslang „Aufbewahrungsboxen“ aus irgendeinem Grund „Hottchen“ genannt werden, tataa, hier unser neues Hottchen-Hochbeet, in dem die erste Salatreihe schon hallo sagt und sich sogar ein erstes Mini-Gürkchen zeigt.   

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