Das erste Hottchen-Hochbeet-Jahr

Das erste Hottchen-Hochbeet-Jahr

Unser erstes Gartenjahr mit dem Hottchen-Hochbeet neigt sich dem Ende zu und damit ist die Zeit für ein erstes Resümee gekommen. Noch immer haben es die grauen Hartplastik-Boxen schwer, mit der schönen Optik gezimmerter Holz-Hochbeete mitzuhalten. Das wird wohl auch so bleiben, wer findet schon graues Hartplastik schöner als Holz, da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber! Schließlich kommt es nicht auf Äußerlichkeiten, sondern auf die inneren Werte an und da hat unser nicht so schönes Hottchen-Hochbeet tüchtig Tempo gemacht und dem viel schöneren Holz-Hochbeet gezeigt wo’s langgeht. Den ganzen Sommer über hat es uns fast jeden Tag kleine gesunde Leckereien geschenkt. Radieschen, Meerrettich, Salat, Spinat, Strauchbohnen, sogar ein paar Kartoffeln, Mini-Gurken, teilweise wächst es sogar trotz nächtlicher Frosttemperaturen noch immer üppig. Mit uns nicht gut gemeint haben es die Erdbeeren, was aber glaube ich an irgendeinem Bedienungsfehler meinerseits liegt, denn damit hatte ich noch nie Glück. Mir fehlt wohl der Erdbeer-Daumen, wenn es so einen denn gibt. Und aus irgendeinem Grund wächst der Kopfsalat wie Pflücksalat stracks in die Höhe und mag nicht die typische Kugelform bekommen, was ihm aber geschmacklich keinen Abbruch tut, von daher soll er ruhig, wenn er will.

Inzwischen haben wir damit begonnen, eine zweite Hottchen-Reihe anzulegen, um im nächsten Jahr zusätzliche Pflanzfläche zu haben. Die untere Reihe haben wir diesmal nicht gleich komplett mit Erde gefüllt, sondern erst einmal mit altem, knorzigen Holz und Grasschnitt. Das kann sich jetzt den Winter über miteinander anfreunden und nächstes Jahr wird dann der Rest mit Erde aufgefüllt. Und bis die neue Runde losgeht, habe ich dann vielleicht auch herausgefunden, wie sich ein Erdbeerpflänzchen nicht nur zu vielen grünen Blättern, sondern auch zu ein paar Erdbeeren überreden lässt.

 

 

 

 

 

 

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