Hühner

Hühner

In unseren Garten sind wieder ein paar Hühner eingezogen. Sie sind braun, sie sind hübsch, werden jeden Tag zutraulicher und haben uns sogar schon die ersten Eier geschenkt. Noch winzig klein in zierlicher Wachteleigröße, aber schon auf dem Weg in Richtung Eiernormalgröße. Als neues Zuhause haben wir ihnen ein mobiles Hühnerhäuschen bauen lassen und damit sie immer grünes Gras unter den Füßen haben, wird das Häuschen jede Woche um ein paar Meter versetzt.

So sah es direkt vor dem Einzug der neuen Damen aus und in nullkommanix sah es dann auch schon nicht mehr so aus, denn die Sache mit der Zeitung unter dem Streu hat eine Art Goldgräberstimmung im Hühnerhäuschen ausgelöst und die Damen haben mit Feuereifer das Unterste zuoberst gekehrt und dabei die Zeitung zu Konfetti zerlegt. Denn wenn die Zeitung unter dem Streu liegt, was liegt dann unter der Zeitung? Und wenn man da nicht gleich etwas findet, dann heißt das nicht, dass da nichts ist, sondern dass man einfach nur seeehr viel gründlicher suchen muss. Also das nächste mal ohne Zeitung, nur Streu.

Und das hier, tataa, sind unsere neuen Mitbewohnerinnen, auf ihrer allerersten Erkundungsrunde durchs neue Zuhause.

Ein Gedanke zu „Hühner

  1. Das Waschen von Geflugel ist eine kulturell verankerte Gewohnheit. In England macht man das offenbar. Unser Ansatz: Auf gar keinen Fall waschen. Fruher, als man die Huhner noch selbst gerupft hat, wurden sie anschliessend gewaschen. Heute rupft niemand mehr die Huhner selbst. Durch das Waschen werden tatsachlich allfallige Keime uberall dort verbreitet, wo das Wasser der Spule hinkommt, also rund um die Spule, auf die Kleidung, auf den Boden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.